(Bonner Presseblog) Bonn: Dem weltweiten Aufruf sind auch die Fotografen des Bonn International Photography Club gefolgt und stellen Talent und Können in den Dienst der Menschen ihrer Stadt. “Wir sind Bonner und möchten etwas an die Menschen zurückgeben, die hier leben” sagt Mike LeGray. Außer Mike LeGray sind das noch Sascha Ludwig und Jan Manuel Tosses, alle Drei professionelle Bonner Fotografen. Eingeladen sind Menschen, die sich Portraits eines professionellen Fotografen nicht leisten könnten. Das Godesheim half, die Information zu verbreiten und sprach verschiedene Institutionen an, unter denen sich viele anmeldeten. Es begann damit, dass Dr. Thomas Soddemann die Aktion in einer Internet-Diskussionsgruppe mit seinem Hinweis auf den internationalen humanitären Event “Help Portrait” von James Cowart ins Rollen brachte. Es geht darum, Menschen zu zeigen, dass sie etwas Besonderes sind, einzigartig und liebenswert. “Ich freue mich auf die Menschen, die sich hoffentlich über ihre Fotos freuen – Portraits vermitteln Menschen eine Würde, die im Alltag mit all seiner Hektik oft verloren geht.”, sagt Dr. Thomas Soddemann, “Damit wollen wir Hoffnung vermitteln”. Aber ans Praktische ist ebenso gedacht, denn auch Bewerbungsfotos entstehen hier, damit Hoffnungen sich in Chancen verwandeln.Wir würden uns freuen, Ihr Interesse geweckt zu haben und Sie in den Räumlichkeiten des Netzladens begrüßen zu dürfen. Das 12-Stunden- Event startet um 10:00
Uhr.
Hallo liebe Fotofreunde

Von Zeit zu Zeit komme ich in die Situation ein Logo oder eine Zeichnung für weitere Bearbeitung vektorisieren zu müssen. Dies kann man zwar relativ schnell mit Illustrator versuchen, aber oft waren die Ergebnisse nicht wirklich zufriedenstellend. Was sicherlich auch an den vielen Einstellmöglichkeiten in Illustrator liegt.
Durch Zufall habe ich heute beim stöbern im Netz ein Tool namens VectorMagic gefunden. Das schärfste daran: es gibt neben der Download-Version eine kostenlose “web2.0″ Online-Version mit dem man seine Bitmaps vektorisieren kann. Der Workflow ist dabei so einfach wie effektiv: Bild hochladen, Bildqualität auswählen, Anzahl der zu benutzenden Farben auswählen, fertig. Bei Bedarf können auch die vektorisierten Bilder nachträglich angepasst und bearbeitet werden um zum Beispiel Störungen zu entfernen. Weitere Infos sowie den Link zur Download- und Online-Version gibt es hier: http://vectormagic.com/home

Mit dem Ultraweitwinkel Tilt-und-Shift-Objektiv TS-E 17 mm 1:4 L und dem Weitwinkel-Tilt-und-Shift Objektiv TS-E 24 mm 1:3,5 L II gibt es bei Canon ab Mai 2009 zwei neue Spezialobjektive für die EOS-Kamera Serie. Beide Objektive ermöglichen voneinander unabhängige Neige- und Schwenkbewegungen. Dadurch lässt sich die Brennebene ähnlich gezielt wie bei einer Großbildkamera steuern. Dieser innovative Tilt-und-Shift-Drehmechanismus ist besonders hilfreich bei Produktaufnahmen aus einer Perspektive, die eine spezielle Bildkomposition und Brennebene erfordert. Die Objektive eignen sich zudem ideal für die Architekturfotografie.
Mit 17 Millimeter Brennweite bietet das TS-E 17 mm 1:4 L den größten Bildwinkel aller derzeit auf dem Markt erhältlichen Tilt-und-Shift-Objektive. Das TS-E 24 mm 1:3,5 L II ist das optimierte Nachfolgemodell des Objektivs TS-E 24 mm 1:3,5 L und verfügt wie das TS-E 17 mm 1:4 L über eine Spezialbeschichtung zur Minimierung von Streulicht und Blendenreflexen. Beide Objektive bieten eine Verschwenkung im Bereich von ±12 Millimetern. Der Neigebereich beträgt ± 6,5 Grad beim TS-E 17mm 1:4L und 8,5 Grad beim TS-E 24 mm 1:3,5 L II. Der Shift-Mechanismus ist um +/-90 Grad rotierbar für eine Schwenkung in jede Richtung; der Tilt-Mechanismus ermöglicht die Rotation um +/-90 Grad für eine Neigung abhängig von der Shift-Position. Zur Realisierung kreativer Unschärfe-Effekte haben beide Objektive eine kreisrunde Blende. Weiteres Plus beim TS-E 17 mm 1:4 L sind die Floating Elements, die bei der Innenfokussierung für eine optimale Abbildungsleistung sorgen sollen. Zur Reduktion chromatischer Aberration kommen bei beiden Objektiven mehrere UD-Linsen zum Einsatz.
Der Preis für das TS-E 17 mm 1:4 L soll bei 2399 Euro liegen, für das TS-E 24 mm 1:3,5 L II nennt Canon einen empfohlenen Verkaufspreis von 2099 Euro. Alles in allem saftige Preise. Ob diese gerechtfertigt sind wird man leider erst im Mai ‘sehen’.
Weitere Informationen zu Tilt-und-Shift Objektiven gibt es auf der Internetseite von Canon.
Wie man schon aus den Kategorien entnehmen kann geht es in diesem Beitrag um Akt und Lowkey Fotografie.
Fangen wir mal direkt ganz unkonventionell mit dem Ergebnis an:
Erstmal ein wenig Theorie zum Begriff “Low-Key” aus der Wikipedia: Low-key beschreibt einen technisch-gestalterischen Stil in der Fotografie, bei dem im Gegensatz zur High-key-Fotografie dunkle Farbtöne vorherrschen. Hauptsächlich verwendet in der Schwarzweißfotografie, weisen Low-key Bilder viele dunkle oder auch völlig schwarze Bereiche auf; dargestellte Objekte werden in ihrer Plastizität durch Schatten − in der Regel von wenigen gerichtet eingesetzten Lichtquellen geschaffen − modelliert. Die vorhandenen Lichtquellen werden als gestalterisches Element meist so eingesetzt, dass sie den Blick des Betrachters auf das Hauptmotiv lenken.
In der Praxis braucht man für das oben gezeigte Bild ein Studio, einen schwarzen oder zumindest sehr dunklen Hintergrund, Baby-Öl, Wasser, ein Striplight/Softbox und ein Model.
Für den Hintergrund nehme ich gerne einen Papierhintergrund z.B. von Hama, misst 2,75m x 11m, befindet sich auf einer Papprolle und kostet ca. 50 €. Ein großer Vorteil ist dass man den Hintergrund einfach von der Rolle abreissen kann wenn er mal unwiderruflich verschmutzt sein sollte.
Wie man auf dem Bild gut sehen kann ist auch Wasser und Baby-Öl im Spiel. Daher bietet sich eine dünne Folie aus dem Baumarkt an welche man auf den Boden legt um die Sauerei aufzufangen.
Da Low-Key mit wenig Licht auskommt reicht in diesem Setup auch ein Striplight bzw. eine Softbox.
Zum Aufbau:
Das Striplight/Softbox wird senkrecht aufgehangen. Das Model sollte mit dem Körper in einem relativ spitzen Winkel zum Licht stehen. Wenn man sehr harte Kontraste und die damit verbundene schwarz-weiss Zeichnung des Models haben möchte empfiehlt sich ein sehr spitzer Winkel der Kamera zum Model. Wenn die Kontraste etwas weicher werden sollen kann man den Winkel der Kamera in Richtung Softbox verändern. Hier darf ruhig nach eigenem Geschmack ausprobiert werden. DAS optimale Bild oder Setup gibt es nicht. Alles ist erlaubt was gefällt. Die Zeitschrift oder ein Buch verhindert das direktes Licht aus der Softbox in unser Objektiv gelangt und zu unerwünschten Blendflecken führt. Bei relativ spitzem Winkel kann das nämlich sehr schnell passieren, auch wenn man mit Gegenlichtblende am Objektiv Fotografiert.
Die oben angesprochene Baufolie wird einfach auf den Boden unter das Model gelegt damit man den schönen Studio Boden bzw. den Papierhintergrund nicht verschmutzt.
Zum Model:
Die Haut des Models wurde hier mit Baby-Öl (“weil das so schön riecht” – Zitat Allessandra) eingerieben und danach mit Wasser aus einer Zerstäuber-Flasche besprüht.
Nach dem einsprühen sollte man nicht zu viel Zeit vertrödeln, da die Wassertropfen durch das Öl schnell zusammenlaufen und nach kurzer Zeit weg sind. Man kann natürlich jeder Zeit ‘nachwässern’.
Das Setup:
Ich hoffe dieser kleine Erste Teil des Low-Key HOWTOs gefällt Euch. Solltet Ihr Fragen oder Anregungen haben, so sind diese gerne willkommen.
Zu guter Letzt muss ich noch ein Riesen Lob an Allessandra aussprechen die stundenlang und unermüdlich vor der Kamera gestanden hat. Vielen Dank für all die schönen Posen
So nun ist es soweit. Ich habe es geschafft und präsentiere feierlich mein neues Blog. Kommentare und Anregungen sind gerne willkommen.

